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Bürgerinitiative „wir wollen wohnen“ will Antworten

- – (VN/edb) In einem Gespräch mit Bürgermeister Simon Michler haben Vertreter der ” am 29. November die aktuelle Situation u.a. zur allgemeinen Entwicklung der Gemeinde, insbesondere aber auch zur Wohn- und Verkehrssituation, zur wirtschaftlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und zum weiteren Prozedere im Sachen Flächennutzungsplan ausführlich erörtert.

Einvernehmliche Meinung bestand vor allem darin, dass die Fraktionen und die Mitglieder des Gemeinderats nicht weiter starr auf Ihren Meinungen und Positionen beharren dürfen und man für langfristige und zukunftsorientierte Entscheidungen wieder zu einem gemeinsamen Denken und tragfähigen Handeln zum Nutzen aller zurückkehren muss und dabei zum Gemeinwohl der Gemeinde und ihrer Einwohner Kompromissbereitschaft zeigt – und zwar nicht nur im Kleinen, sondern auch im Großen.

Dass die aktuellen Volksvertreter vor den im Mai anstehenden Kommunalwahlen keine langfristig bindenden Beschlüsse mehr fassen werden, die nicht zwingend notwendig sind, ist nachvollziehbar. www hat daher einen 12 Fragen umfassenden an Bürgermeister Michler übergeben, um zu erfahren, wie Bürgermeister und Verwaltung sich insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Wohn- und Baupolitik positionieren.

Einige Fragen aus dem Fragenkatalog:
Warum wird bis heute das vorhandene Kataster der bebaubaren Grundstücke in der Gemeinde nicht offen gelegt?
Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung der Gemeinde in Bezug auf Bevölkerungsentwicklung, Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, Wirtschaftliche Entwicklung etc. ein?
Wo sehen Sie den dringendsten Handlungsbedarf?

Auch den Vorsitzenden der Fraktionen bzw. den Parteivorständen wurde der Fragebogen im Anschluss an das Gespräch mit Bürgermeister Michler übermittelt. Rückmeldungen und Antworten wünscht sich die Bürgerinitiative bis Ende des Jahres.

Hier der Fragekatalog der Initiative „wir wollen wohnen“ an die Gemeindeverwaltung und die Fraktionen:

1. Der Flächennutzungsplan wurde mehrheitlich im Gemeinderat verabschiedet. Einzelne Baugebiete wurden zwischenzeitlich ausgewiesen. Gegen die Verwaltungsvorschläge regt sich erwartungsgemäß Widerstand und Kritik seitens der Anwohner. Wie wollen Sie vermeiden, dass sich Bürgerbegehren à la Mittelgewann wiederholen und vom Gemeinderat getroffene Entscheidungen wieder gekippt werden?
2. In wie weit sind Sie bereit, vom Rat getroffene Entscheidungen auch gegen Widerstände einzelner Gruppen durchzusetzen?
3. Warum wird bis heute das vorhandene Kataster der bebaubaren Grundstücke in der Gemeinde nicht offen gelegt?
4. Welche im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Bereiche sehen Sie als geeignete Baugebiete und warum?
5. Welche Bereiche lehnen Sie als mögliche Baugebiete ab und warum?
6. In welchem Zeitraum, welchem Umfang und welcher Reihenfolge sollen Baugebiete erschlossen werden?
7. Haben Sie ein Konzept, wie die Bebauung in einzelnen Baugebieten aussehen soll?
8. Wie schätzen Sie die die zukünftige Entwicklung der Gemeinde ein in Bezug auf -Bevölkerungsentwicklung, Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, Wirtschaftliche Entwicklung?
9. Wo sehen Sie den am meisten dringenden Handlungsbedarf?
10. Wie stehen Sie zu dem Ansinnen, gemeindeeigene Ackerflächen an Nicht-Landwirte zu verpachten?
11. In „Neckarhausen Nord“ herrscht immer noch Stillstand. Wann können die dort ansässigen Vereine damit rechnen, dass ihnen alternative Flächen zur Verfügung gestellt werden und letztendlich eine Bebauung endlich umgesetzt werden kann?
12. Wie stehen Sie zum Thema Innenraumverdichtung mit einhergehendem Verlust innerörtlicher Grünflächen?

Kontakt: Vera Nicolai, Telefon 06203 – 12579, E-Mail hanera@gmx.de
Friedrich Horch, Telefon 06344-8331, E-Mail friedrich-horch@hotmail.de

Quelle: Bürgerinitiative “wir wollen wohnen”

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